Bezug auf das Märchen “Hans und die Bohnenranke” ist ein englisches Märchen, von dem es eine ganze Reihe von verschiedenen Versionen gibt.

Inhalt des Märchens
Hans (oder Jack) ist ein armer Junge, dessen mangelnder Verstand seine verwitwete Mutter oft zur Verzweiflung treibt. Eines Tages schickt sie ihn zum Markt, um dort ihren letzten Besitz, eine Kuh, zu verkaufen. Auf seinem Weg begegnet Hans allerdings einem Fremden, der ihm fünf magische Bohnen für die Kuh anbietet. Ohne Zögern nimmt Hans den Handel an, aber seine Mutter ist davon natürlich nicht begeistert. Sie schreit ihn an, wirft die Bohnen aus dem Fenster und schickt Hans ohne Essen ins Bett.
Am nächsten Morgen ist aus den Bohnen eine gewaltige Bohnenranke gewachsen, die bis in den Himmel reicht und deren Ende man nicht sehen kann. Neugierig klettert Hans die Ranke hinauf und gelangt in ein Land in den Wolken, die Heimat eines Riesen. Er bricht in das Schloss des Riesen Tulpe ein, der ihn aber sofort erschnüffelt.
Hans wird von der Frau des Riesen gerettet, die ihm hilft, aus dem Schloss zu entkommen. Dabei stiehlt er einige Goldmünzen. Zuhause feiern er und seine Mutter den neuen Reichtum, aber das Glück hält nicht an, da die beiden das Geld verschleudern. Also ersteigt Hans erneut die Ranke und stiehlt dieses Mal eine Henne, die goldene Eier legt, aus dem Schloss. Wieder hilft ihm die Frau des Riesen zu entkommen. Nun können er und seine Mutter immer in Reichtum leben.
Nach einer Weile beginnt Hans sich aber zu langweilen und ersteigt die Ranke zum dritten Mal. Dieses Mal hat er es auf eine goldene Harfe abgesehen, die wunderschön singen kann. Da das Instrument aber nicht gestohlen werden will, ruft es den Riesen um Hilfe. Dieser verfolgt Hans die Ranke hinunter, aber Hans ist schneller und schafft es sie zu fällen, bevor der Riese den Boden erreicht. Der Riese stirbt und zermalmt die Bohnenranke unter sich.